Neubau Feuerwehrmagazin

 

 

 

Aus der Sitzung der Planungskommission vom 05. Juli 2021

Der Stand der Arbeiten und die Planungsabsichten der Planungskommission wurden dem Gemeinderat anlässlich seiner Sitzung vom 30.06.21 vorgestellt und von diesem zur Kenntnis genommen.

Nach intensiven Diskussionen, zahlreichen gesammelten Ideen, konstruktiven Varianten, geprüften – und manchmal wieder verworfenen – Vorschlägen hat die Planungskommission anhand der ersten Vorentwürfen und gemachten Besichtigungen dem Architekten einen konkreten Auftrag zur Planung und Baukostenschätzung erteilt.

Eckdaten und Erläuterungen zum in Planung gegebenen Neubau:

  • Geplant wird die komplette Umnutzung des aktuell bestehenden Werkhofes durch die Feuerwehr ergänzt mit einem Neubau/Anbau welcher zu ¼ durch die Feuerwehr und zu ¾ durch den Werkhof und seinen Mitarbeitern belegt wird. Gründe sind die absehbaren tieferen Investitionskosten für den Neubau wie auch die Tatsache, dass die hindernisfreie Aus-/Einfahrt und Vorplatznutzung beim unbebauten Teil des Werkhofgeländes aufgrund der fehlenden Distanz wie auch des Niveauunterschiedes zur Kantonsstrasse für die Feuerwehr ungeeignet oder gänzlich verunmöglicht sind.
  • Die bestehenden Pläne aus dem Jahre 2011 können nur zu informativen Zwecken verwendet werden. Gründe sind – gemäss unserer Einschätzung – die veränderte Ausgangslage. Damals bestanden noch 4 Löschzüge(Bütschel, Fultigen, Helgisried und Dorf). Geplant wurde mit einer teilweisen Zusammenlegung und der Weiterverwendung der bestehenden Aussenmagazin (Bütschel, Vorder- und Hinterfultigen, Helgisried und Dorf Rüeggisberg). Dies entspricht nicht mehr den heutigen Gegebenheiten (Alle Züge zusammengelegt, Bedarf an zentraler Einsatzbereitschaft des Materials,  Materiallagerung/Unterhalt und Verfügbarkeit). Zudem sind die gesetzlichen Anforderungen im Bereich der Hygienevorschriften im Einsatz und an den Unterhalt/die Wartung der persönlichen Schutzausrüstung massiv verschärft und ausgebaut worden (PSA-Verordnung/Bund). Dies hat zur Konsequenz, dass der zur Verfügung stehende Platz am Standort Goffers eigentlich nicht ausreicht, im besten Falle maximal ausgenutzt werden muss (siehe auch Standortwahl Salzsilo). Mit der geplanten Lösung wäre grösstenteils die Aufhebung der Aussenmagazine möglich (Bütschel, Fultigen, Helgisried). Die Beibehaltung des Magazins im Gemeindehaus bleibt fester Bestandteil des Konzeptes/der Planung.
  • Die gemachten Erfahrungen mit einem Salzsilo im Innenbereich (starke Korrosion an allen Metallteilen im Gebäude wie Tore, der Entwässerungsrinnen und teilweise der Fahrzeuge) hervorgerufen durch Staubentwicklung sowohl bei der Silobefüllung wie auch bei der Salzentnahme haben zum Entschluss geführt, dass der Salzsilostandort zugunsten kostbaren Platzes im Innenbereich nach draussen verlegt wird. Dies hat langfristig ebenfalls den Vorteil tieferer Reparaturkosten (Korrosionsschäden im Innenbereich).Eine luftdichte Verschalung oder eine Staubabsauganlage beim bestehenden Silo wurden geprüft, aus Kosten-/Nutzengründen aber verworfen.
  • Der bestehende Oelabscheider (Koaleszenzabscheider) beim Vorplatz/Waschplatz entspricht in seiner heutigen Form weder den heute geltenden gesetzlichen Anforderungen für die aktuelle Nutzung noch für die künftigen Anforderungen zur Schmutzwasserrückführung der Feuerwehr/Gemeindefahrzeuge. Aus diesem Grund wird der Umbau der bestehenden Anlage verbunden mit dem Einbau einer Spaltanlage geplant.
  • Im bestehenden Bereich (aktueller Werkhof) wird der Einbau eines Atemschutzretablierungsraumes geplant. Dieser wird für alle Arten der Materialretablierung und Unterhaltsarbeiten an verschiedenen Geräten der Feuerwehr verwendet werden.
  • Beim neu zu erbauenden Teil für den Werkhof fliessen unter Mitwirkung der Werkhofmitarbeiter die gewonnen Erkenntnisse der vergangenen 10 Jahre ein und werden bestmöglich umgesetzt. Es wird im Neubau in etwa gleich viel Platz wie bisher zur Verfügung gestellt.
  • Der Nachhaltigkeit wird Rechnung getragen. Es wird unter anderem der Einbau einer Netzunabhängigen Stromgewinnung (Solarpanel) und Speicherung (Stationärspeicher) geplant. Dieser garantiert nebst der Stromversorgung für den Eigenbedarf auch die Notstromversorgung (u.a. für elektrische Tore/Türverriegelungen, Funk, Stützladung der Gerätschaften, etc.) bei Stromausfall.
  • Der Neubau wird in seiner Form und nach Möglichkeit bei der Wahl der verwendeten Materialien /Farben optisch dem bestehenden Werkhof angeglichen.
  • Die noch benötigten Grenzbaurechtsgenehmigungen werden fortlaufend eingeholt.
  • Die benötigten Parkplätze für die Angehörigen der Feuerwehr im Übungsdienst sind Bestandteil der laufenden Abklärungen/Verhandlungen und sind aktuell noch nicht gesichert.
  • Sollte der benötigte Baukredit einen gesetzlich vorgeschriebenen, gemeindeinternen Urnengang nach sich ziehen (Organisationsreglement/A2/bb/Art.4), so wird dieser für den Februar 2022 (Eidg. Abstimmungswochenende) vorgesehen.

Abschliessend wurden die Voraufträge bis zur nächsten Sitzung definiert und verteilt und der „Meilensteinplan“ ergänzt.

Die nächste Sitzung der Planungskommission findet Mitte August statt.

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Aus der Sitzung der Planungskommission vom 25. Mai 2021

Die anlässlich der letzten Sitzung gewonnenen Erkenntnisse aus der Projektvorstellung „Erweiterungs-/Neubau Feuerwehrmagazin Oberbalm“ wurden zu Beginn unter den Kommissionsmitgliedern ausgetauscht und besprochen. Diese werden in unser Projekt einfliessen.

Die mündlichen Voranfragen zu den benötigten Grenzbaurechtsgenehmigungen wurden zwischenzeitlich mit den Anstössern gemacht/abgeklärt und wurden im Grundsatz positiv beantwortet.

Somit wird primär die Planung am geplanten Standort „Werkhof“ Goffers weiterverfolgt. Die betroffenen Parteien (Werkhofmitarbeiter) wurden informiert.

In den aktuellen Überlegungen wird eine möglich Teil-Umnutzung des bestehenden Gemeinde-Werkhofes zu Gunsten der Feuerwehr in Betracht gezogen. Im Erweiterungsbau würden sowohl Teile der Feuerwehr wie auch der Werkhof mit seinen Mitarbeitern und Gerätschaften Platz finden. Ziel ist es, den Bedürfnissen aller Beteiligten (Feuerwehr und Gemeindewerkhof) bestmöglich gerecht zu werden.

Die vom Architekten vorgestellten Grundrisspläne wurden eingehend besprochen und wo nötig bereinigt.

Wichtiger Bestandteil der für die Feuerwehr geschaffenen Räumlichkeiten wird der Atemschutz- und Materialretablierungsraum („Atemschutzküche“).

Auf die gesetzlichen Vorgaben (PSA-Verordnung Bund) und die Herstellerangaben zum Unterhalt und Betrieb der Schutzausrüstungen/des Materials der Feuerwehr wurde durch den Feuerwehrkommandanten im Grundsatz hingewiesen. Daraus ergibt sich seitens Feuerwehr der Bedarf der Ausstattung der Räumlichkeiten. Anhand der durch die Feuerwehr gemachten Kostenabwägungen wurden mögliche Auslagerungen und Alternativen erläutert. Über eine mögliche Etappierung der Anschaffungen wurde seitens der Kommission gesprochen. Ebenfalls wird nach möglichen und valablen Occasionsprodukten Ausschau gehalten.

Abschliessend wurden die Voraufträge bis zur nächsten Sitzung definiert und verteilt und der „Meilensteinplan“ ergänzt.

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Aus der Sitzung der Planungskommission vom 26. April 2021

Anlässlich Ihrer Sitzung hat die Planungskommission den Entscheid des Gemeinderates zur Vergabe der Projektierung dankend zur Kenntnis genommen:

Beschluss des Gemeinderates vom 22.04.2021:

„Mit der Projektierung Neubau Feuerwehrmagazin bis zu einem Bauprojekt mit Kostenvoranschlag +/- 10 % für die Kreditbewilligung an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2021 wird die baukonzept zwahlen ag, Milken, beauftragt zum Offertbetrag von Fr. 15‘831.90 netto inkl. MWST. Für die Planung des neuen Feuerwehrmagazins wird ein Verpflichtungskredit von Fr. 20‘000.--  beschlossen.“

Der mit der Planung beauftragten Architekt Markus Burri (Zwahlen Baukonzept AG) wurde begrüsst, das weitere Vorgehen besprochen und in Form von Aufträgen definiert.

Zudem wurde die favorisierte Variante anhand der von der Feuerwehr zu Beginn eingereichten Bedarfsanalyse vertieft auf ihre Stärken und Schwächen geprüft und mögliche Lösungsansätze vor allem im Bereich der benötigten Parkplätze im Übungsdienst definiert.

Weiter wurde am möglichen Raumprogramm und dem Betriebskonzept gearbeitet (nicht abschliessend).

Vom ausgearbeitete Terminplan mit den wichtigsten Meilensteinen bis zum Gemeindeversammlungsbeschluss über den Baukredit wurde Kenntnis genommen. Dieser wird stetig überprüft und wenn nötig angepasst und verfeinert.

Wunschziel der Planungskommission ist die Ausarbeitung und Präsentation eins beschlussfähigen Projektes bis zur Gemeindeversammlung vom 09. Dezember 2021

In einem zweiten Teil wurde durch den Kommandanten der Feuerwehr Oberbalm, Adrian Maurer, das Projekt und der Werdegang des „Neu-/Erweiterungsbau Feuerwehrmagazin Oberbalm“ vorgestellt (Baubeginn April/Mai 2021). Ziel war es, von Ihren gemachten Erfahrungen zu profitieren und mögliche Lösungsansätze/Ideen für unser Projekt zu gewinnen.

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Aus der Sitzung der Planungskommission vom 12. April 2021

Anlässlich Ihrer Sitzung hat die Planungskommission die Rückmeldungen zu folgenden Voraufträgen zur Kenntnis genommen und besprochen:

  • Fazit aus der Visualisierung der Platzverhältnisse am Standort Werkhof/Goffers durch die Feuerwehr am 03.04.2021
  • Lastenverteiler der bis heute getätigten Investitions-/Baukosten Werkhof/Feuerwehr am Standort Goffers
  • Gesetzliche Bestimmungen betreffend Näherbaurecht zu den umliegenden Strassen und Grundstückbesitzern
  • Konzeption und Ausführung der bestehenden Oberflächenentwässerung beim Werkhof
  • Rückmeldungen zu den Anfragen an mögliche Projektpartner
  • Priorisierung des weiteren Vorgehens betreffend möglicher alternativen Standorte und Partner
  • Mögliche Besichtigungsobjekte ähnlicher Feuerwehren/Magazine

Weiter wurden die durch die Kommissionsmitglieder eingereichten Varianten detaillierter vorgestellt, eingehend besprochen und mit dem benötigten Raumbedarf aus der Analyse verglichen.

Ein weiterer Punkt der Traktandenliste war der zeitliche Ablauf mit den bis jetzt bekannten Milestones bis zur Fertigstellung des Neubaus. Es wurde definiert, was die nächsten Schritte sind und wie die Bevölkerung über die gefassten Entschlüsse und die getätigten Arbeiten zu informieren ist.

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Aus der Sitzung der Planungskommission vom 22. März 2021

Anlässlich Ihrer ersten Sitzung hat die Planungskommission ihre Werte und Ziele definiert und die Konstituierung vorgenommen. Die Planungskommission wird durch Kevin Hostettler (Gemeinderat/Ressortvorsteher) und Markus Hostettler (Kommandant Feuerwehr) im Co-Präsidium geführt.

Nach einer ersten Begehung des Werkhofareals wurde der vorgelegte Entwurf zum Pflichtenheft überarbeitet und zur Genehmigung an den Gemeinderat verabschiedet.

Anlässlich einer breiten Auslegeordnung wurde die durch die Feuerwehr vorgelegte Zustands- und Bedürfnisanalyse sowie das Raumprogramm besprochen.

Zudem wurde über mögliche alternative Standorte im Raum Goffers und Dorf und über mögliche Partnerschaften gesprochen.

Aus diesem ersten Überblick wurden folgende Ziele definiert:

  • Planung einer Zentralisierung des Materials und der Aktivitäten der Feuerwehr
  • Reduktion der benötigten Aussenmagazine auf 1-2 Standorte
  • Evaluierung möglicher Alternativen und Partnerschaften zum bestehenden Bauplatz beim Werkhof Goffers

Als Aufträge an die Kommission bis zur nächsten Sitzung wurden Terminumfragen und Voraufträge versendet.

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Aus der Planungskommission

Die Planungskommission hat sich anlässlich ihrer ersten Sitzung klar für eine transparente und offene Kommunikation gegenüber der Bevölkerung und Interessierten ausgesprochen. Sie ist der Überzeugung, dass mit einer transparenten Kommunikation zu den Arbeiten der Kommission und zum Stand des Projektes bereits ab dem Start der Raum für Spekulationen, Missverständnisse und Gerüchte auf ein Minimum reduziert werden kann.

Aus diesem Grund wird ab sofort und regelmässig unter der Rubrik „Aktuelles/Mitteilungen“ auf der Homepage der Gemeinde Rüeggisberg über den Stand der Arbeiten und die Entwicklung des Projektes informiert.

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